30.9.2006 (01:07)

Die zweite Woche

Am Mittwoch, 13.09.06, habe ich es endlich geschafft, mir das richtige Netzwerkkabel zu besorgen, um jetzt problemlos mit meinem Notebook im Rechnerraum ins Internet gehen zu können. Als ich eingezogen bin, hieß es zwar, es würde demnächst Wi-Fi bzw. WLAN hier geben, aber so lange wollte ich nicht warten.

Donnerstag haben wir uns alle bei Mildred getroffen; war ein sehr netter, ruhiger Abend. Es war zwar etwas schwierig hinzufinden, weil sie relativ weit außerhalb wohnt, aber ich war ja in Begleitung von Gildas - der hier die treibende Kraft ist, wenn es um gemeinsame Unternehmungen geht und Michael, einem der beiden schweizer ERASMUS-Studenten.
Also ich muss wirklich sagen, die Franzosen aus dem 4.Jahr sind echt super - sehr, sehr sympathisch. Darum bedauere ich es ganz schön, dass ich so große Probleme habe, an Gesprächen innerhalb der Gruppe teilzuhaben- ich verstehe halt noch nicht genug, um mich einfach einzuklinken. Aber das soll wohl noch besser werden, nur nicht aufgeben oder ins Englische verfallen.
Abends hat es dann ganz furchtbar angefangen zu regnen- für mich eine willkommene Abwechslung, nachdem es die ganzen Tage zwischen 26C und 30C heiß war. Schon komisch was so ein Regenguss bewirken kann: Auf einmal fühlte sich dieser Auslandsaufenthalt ein bisschen mehr wie Heimat als wie Urlaub an. Echt seltsam.

Freitagmorgen, 15.09., ich war gerade fertig mit frühstücken, ist meine neue Mitbewohnerin angekommen. Sie ist Argentinierin, studiert in Buenos Aires Rechtswissenschaften und bleibt bis Ende Januar hier. Heißen tut sie Maria irgendwas, aber ich sage nur Maria. Nettes Mädchen, ich glaube wir werden uns gut verstehen.
Gerade war die eine Dame aus dem Bureau hier und hat für morgen die Ankunft des dritten Mädchens angekündigt. Mal schauen was das für eine ist.