19.12.2007 (05:07)

8. Von Napier nach Kaikoura

von der Nordinsel gehts auf zur kalten Suedinsel

Nachdem wir in Napier ein paar Tage verbracht haben und auch endlich mal wieder in den Genunss des exzessiven Biertrinkens gekommen sind (mit sehr netten und niedlichen Kanadiern und Veronika aus Bayern, die wir an dieser Stelle herzlich gruessen), konnten wir nach einem Katertag nach Wellington weiterreisen. Dort sind wir aber nur eine Nacht geblieben, weil a) das Hostel keinen Parkplatz hatte und wir Unmangen an Geld fuer eine Nacht Parken bezahlt haben und b) es scheissen windig und kalt war.
Als wir am naechsten Tag dann die Zeit bis zur Abfahrt der Faehre vertreiben mussten, sind wir noch als kulturinteressierte Jugendliche ins Te Papa Museum gegangen.
Kurz bevor die Faehre dann losging, ist uns von einem in orange gekleidetem Herrn angeboten worden, umsonst umzubuchen, da es heute ein ganz besonders windiger Tag sei. Leider haben wir dieses Angebot nicht angenommen, weswegen die Ueberfahrt zu 4 grausamen Stunden wurde. Genaugenommen war es mehr als grausam, dernn Theda waere fast vor Seekrankheit gestorben.
In Picton hat uns dann ein sehr lauschiges und zum Glueck fast leeres Hostel erwartet, in dem wir Susanne und Sabine (Susanne Schumacher und Sabine Sommer &61664; SS &61514;), zwei Lehrerinnen aus der Naehe von Koeln, kennengelernt haben.
Mit ihnen haben wir dann eine Tageswanderung des Queen Charlotte Tracks gemacht. Hier konnten unsere Wanderschuhe zum ersten Mal richtig zeigen, was sie drauf haben.
Um es am Rande anzumerken: ausgeschrieben war der Track fuer 4 StundenWir allerdings, haben nur 3 gebraucht!
Danach hatte Sarah ihre Im-Meer-Bade-Premiere. Und es war arschkalt.
Nach unserem Aufenthalt in Picton ging es dann weiter nach Kaikoura, wo das Meer tuerkis, der Strand schwarz ist und Schneeberge im Hintergraund das Bild perfekt machen..Auf dem Weg dorthin begegneten uns tausende der so sehr von Sarah geliebten Seehunde am Rand der Strasse (die natuerlich wieder am Meer entlang ging und einen tollen Ausblick bot).Zum ersten Mal hatten wir Probleme ein Hostel zu finden, allerdings hatten wir keine Probleme damit betrunkene Leute schon mittags auf der Strasse zu sehen. Das alljaehrlich Seafest hinderte uns dann spaeter auch leider daran einschlafen zu koennen, denn wir konnten die betrunkene Masse direkt von unserem Fenster aus tanzen sehen..